Spielberichte und Tabellen
Sfr. Kelkheim 1 - 6


Ergebnisse und Tabellen

Abschlussbericht
Die etwas andere Saisonauswertung

Sfr. Kelkheim 1 / Landesklasse
Sfr. Kelkheim 2 / Bezirksklasse B
Sfr. Kelkheim 3 / Bezirksklasse C
Sfr. Kelkheim 4+5 / Kreisklasse A
Sfr. Kelkheim 6 / Kreisklasse C

Einzelergebnisse

Berichte

9. Spieltag (08.05.11)
8. Spieltag (03.04.11)
7. Spieltag (13.03.11)
6. Spieltag (13.02.11)
5. Spieltag (23.01.11)
4. Spieltag (12.12.10)
3. Spieltag (28.11.10)
2. Spieltag (31.10.10)
1. Spieltag (26.09.10)
Vorbericht Saison 2010/2011

Entwicklung der MTS-Vereine

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Saison 2011/2012
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Abschlussbericht Saison 2010/11

Nach den großen Erfolgen der vergangenen Spielzeiten (9 Aufstiege in 3 Jahren) waren die Ziele in dieser Saison eher auf Konsolidierung und Orientierung gestellt.
Unser Flaggschiff, die 1. Mannschaft legte in der Landesklasse einen klassischen Fehlstart hin und stand nach der üblen 2:6 Niederlage gegen einen der nominellen Abstiegskandidaten Heppenheim und dem verschenkten Punkt beim 4:4 gegen Bürstadt von Beginn an mit dem Rücken zur Wand. Nach weiteren Niederlagen gegen die Top-Teams in den Runden 4-6 wurde es schon ziemlich düster und der Abstieg schien kaum noch vermeidbar. Doch in den Runden 7-9 packten wir noch mal allen Elan hinein und zogen uns mit zwei Siegen und einem 4:4 in der Schlussrunde gerade noch mal so aus dem Abstiegssumpf.
In der Endabrechnung kamen wir mit 8:10 Punkten auf den sicheren 6. Platz - was uns zum Glück das Zittern um den Ausgang von Stichkämpfen ohne eigene Beteiligung ersparte.

Die 2. Mannschaft unterlag als Aufsteiger in die Bezirksklasse B noch größeren Schwankungen als erwartet. Toll herausgespielte Siege wechselten sich mit völlig verschenkten Spieltagen (mehrfach wurden dem Gegner 3 Schwerfiguren vorgegeben) ab.
Mit diesen Schwankungen war nach oben natürlich nichts zu holen und man musste letztlich sogar froh sein, dass der Fahrstuhl nach unten nur Platz für eine Mannschaft aufwies...

Das herausragende Highlight der Saison vollbrachte völlig unerwartet unsere 3. Mannschaft, deren Primärziel als Aufsteiger eigentlich nur Klassenerhalt hieß.
Zwar gab es in der Auftaktrunde eine glatte Niederlage gegen das ungeschlagene Über-Team Nied 3 - aber dann gingen unsere Mannen ab wie die Wilden und mähten in wechselnder Besetzung die Gegner reihenweise nieder. Zu den 8 Stammspielern der Dritten gesellten sich noch 10 Ersatzspieler - doch egal in welcher Aufstellung die Spieler der Dritten an die Bretter gingen, sie waren immer in Top-Form, hochmotiviert und erfolgreich...
Gratulation für diese tolle Saison an alle Beteiligten!

Etwas unter Wert verkauften sich unsere 4. und 5. Mannschaft, die am meisten unter der Ersatzstellung für die oberen Teams zu leiden hatten. Für die Vierte sprang statt dem erhofften Spitzenplatz nur ein gesicherter Platz im Mittelfeld heraus, die Fünfte war u.a. mit einer kampflosen Niederlage doch zu stark ausgeblutet, um sich in dem relativ starken Feld der Kreisklasse A zu behaupten.

Überraschend gut spielte dagegen unser kombiniertes Damen-/Jugendteam der 6. in der Kreisklasse C auf. Unter Roswithas Führung warteten sie auch gegen die Spitzenteams immer mit engen Ergebnissen auf und hielten hervorragend mit. Letztlich wiesen sie nur 3 Brettpunkte weniger als der zweite Aufsteiger aus - das zeigt, wie knapp es in dieser Klasse zu ging und wie erfolgreich unser Nachwuchs dabei agierte.

Mit dem Klassenerhalt der Ersten und Zweiten und dem Aufstieg der Dritten wandelte sich diese zeitweise sehr schwierige Saison für die Schachfreunde doch noch zu einem tollen Erfolg.
Der Abstieg der Fünften war vorhergesehen und erwartet und tut dem guten Gesamtergebnis damit keinen Abbruch. Nichtsdestotrotz werden wir in der kommenden Saison auf den Engpass im Bereich der Fünften reagieren und entweder die Fünfte aus der KK-B oder die 6. aus der KK-C zurückziehen, um wieder etwas mehr Luft in der Spielerdecke zu haben.



Die etwas andere Saisonauswertung (10/11)

Und hier ist sie wieder... die allseits beliebte ;-p Saison-Auswertung nach Art des Hauses.
Die Auf- bzw. Abstiege sind wie gehabt stärker bewertet als der Platzierungsdurchschnitt.
Bei der Trendermittlung blieb es bei der Injektion eines guten Schusses subjektiven Eindrucks und gesunden Halbwissens vermengt in einer hochprozentigen Emulsion...

PlVerein Mannschaft
1.2.3.4.5. 6.7.8.9.10. Auf/AbФTr.
1.König Nied 1113        +31,5++
2.Raunheim 6262        +22,3++
3.Höchst 1           +11,0+
4.Griesheim 224         +12,7+
5.Flörsheim 332         +12,7+
6.Sulzbach 614         +13,7+
7.Kelsterbach 5155        +14,0+
8.Hattersheim 771042 1     +15,2+
9.Hofheim 591910 3818  +16,0+
10.Rüsselsheim 33          ±03,0=
11.Goldstein 4           ±04,0=
12.Ginsheim 5           ±05,0=
13.Groß-Gerau 853         ±05,3=
14.Eppstein 5496        ±06,0=
15.Ffm-West 954         ±06,0=
16.Hochheim 75          ±06,0=
17.Kelkheim 682610 7     ±06,5=
18.Nauheim 67          ±06,5=
19.Taunus 87          ±07,5=
20.Steinbach 9499        ±07,8=
21.Eschborn 2107         -16,3-
22.Bad Soden 34989 678   -16,8-
23.Mörfelden 10           -110,0-

Da sich alle MTS-Teams in der Landesklasse halten konnten, gab es in den MTS-Ligen jeweils nur einen Absteiger, bei je zwei Aufsteigern (Ausnahme MTS-Liga: 1 Aufsteiger).

Der Aufsteiger der Saison war ganz eindeutig der SC Nied mit drei glatten Meisterschaften! Auch der SV Raunheim konnte mit zwei Aufstiegen den Aufwärtstrend fortsetzen.
Bei den Schachfreunden Kelkheim war nach den grandiosen Erfolgen der vergangenen Spielzeiten dagegen erst mal Konsolidierung angesagt.

Kommentare, Wutanfälle und Beschimpfungen bitte wie üblich im Gästebuch verewigen...



Abschlusstabellen

Sfr. Kelkheim 1 / Landesklasse Süd

Pl.Mannschaften 12 34 56 78 910 MPBP
1.Hofheim 3 X5 45 1543
2.Eschborn 1,5X465 5 1542,5
3.Flörsheim 34X4 465 1139,5
4.Steinbach 2   (Auf) 2X4 444 1038
5.Breuberg       (Auf) 344X 3554 937
6.Kelkheim 1 45 X524 836
7.Hochheim 44 3X6 835,5
8.Heppenheim 343 6X 733,5
9.Bürstadt 3243 4X 633
10.Lorsch 2       (Auf) 34 2X 122


Sfr. Kelkheim 2 / Bezirksklasse B

Pl.Mannschaften 12 34 56 78 910 MPBP
1.Kelsterbach 2 X66 46 1545,5
2.Griesheim 2 X5 1442
3.Flörsheim 2 X4 55 1341
4.Goldstein 2X 565 1137,5
5.Hochheim 2    (Ab) 234X 6½*53 836
6.Nauheim 31½* X5 834,5
7.Eschborn 3 4323 X6 735
8.Kelkheim 2   (Auf) 335 3X 632,5
9.Bad Soden 3  (Auf) 2 X 628
10.Hofheim 5 2X 227


Sfr. Kelkheim 3 / Bezirksklasse C

Pl.Mannschaften 12 34 56 78 910 MPBP
1.Nied 3 X66 47 1750,5
2.Kelkheim 3   (Auf) X5 45 1542
3.Rüsselsheim 2 2X4 544 1137
4.Ffm-West 3    (Ab) 23X 1032,5
5.Groß-Gerau 2 4X 55 940
6.Raunheim 3    (Auf) 433 X625 936,5
7.Taunus 2 4 X535 734,5
8.Bad Soden 4 44 23X5 632
9.Eppstein 3 13½ 653X6 630,5
10.Hattersheim 3 ½3 332X 023,5


Sfr. Kelkheim 4+5 / Kreisklasse A

Pl.Mannschaften 12 34 56 78 910 MPBP
1.Sulzbach 2 X134 4434 1433
2.Flörsheim 3 5X15 34466* 1336,5
3.Hofheim 6      (Ab) 35X2 635 1233,5
4.Hattersheim 4 24X4 335 1028,5
5.Ginsheim 12X 045 1026
6.Kelkheim 4 ½306 X334 925,5
7.Nauheim 2     (Auf) 2232 X44* 925,5
8.Hofheim 7 223 32X 826
9.Steinbach 4 3013 32*X3 420
10.Kelkheim 5   (Auf) 20*11 23X 115,5


Sfr. Kelkheim 6 / Kreisklasse C

Pl.Mannschaften 12 34 56 78 MPBP
1.Hattersheim 6 X23 43 1020,5
2.Raunheim 4 3X24 4330 1019
3.Groß-Gerau 3 3X4 0* 918
4.Griesheim 3 211X 434 717,5
5.Kelsterbach 4 111 X534 616,5
6.Eppstein 4 222 0X5* 517
7.Kelkheim 6 2 2X3 516
8.Hofheim 9 55*1 10*2X 415,5


Einzelergebnisse

Pl.Sfr. KelkheimDWZ 123 456 789 Pkt.
1.Staiger,Frank2223 ½01 001 1½1k 5/9
2.Prof.Heitz,Ewald1770 --- -(0)- --  0/0
3.Dr.Fröhlich,Andreas1991 101 -½½ 01k½ 4,5/8
4.Dünzl,Heinz-Jürgen- --- --- --- 0/0
5.Matzies,Alexander1951 011 ½10 010 4,5/9
6.Berner,Manfred1896 -11 01½ ½1k½ 5,5/8
7.Makilla,Tobias1850 0½0k --- --- 0,5/3
8.Gutacker,Stephan1831 0½1 1½0 10½ 4,5/9
9.Thalheimer,Stefan1874 111 1-½ 1½½ 6,5/8
10.Lange,Martin1735 ½½½ 0½0 11½ 4,5/9
11.Dr.Malnig,Faust1501 010 010 1½0 3,5/9
12.Linden,Andreas1581 -0½ -00 -1k0 1,5/6
13.Miller,Justin1636 011 001 -0- 3/7
14.Staiger,Maximilian1486 010 0½1k ½0½ 3,5/9
15.Reyher,Werner1682 ½10 101 11- 5,5/8
16.Boethelt,K.-D.1536 0-- ½01 0½1 3/7
17.Brossette,Horst1532 0½0 --0k 100 1,5/7
18.Sasse,Harald1674 010 ½-- ½½1 3,5/7
19.Erbach,Markus1533 1½- ½1(0) ½01 4,5/7
20.Walther,Hansjörg1517 10- ½11 0-½ 4/7
21.Hassel,Fabian1397 0-1 --(0) ½1k- 2,5/4
22.Bittner,Deniz1383 001 ½½1 1-0 4/8
23.Dünzl,Jens-Tobias1244 ½½- 0-- -½½ 2/5
24.Hennig,Joshua1227 01½ -1k- 000 2,5/7
25.Trösch,Walter1435 ½01 ½½1 1½1 6/9
26.Ferdinand,Rolf1397 011 00½ 01k1 4,5/9
27.Noori,Hayat1497 --- -1½ 100 2,5/5
28.Noori,Rahmat1312 --0 011 101 4/7
29.Findeis,Gerhard1181 (0)00 111 ½01 4,5/8
30.Bollerhey,Gerhard1111 000 100 ½01 2,5/9
31.Alfirev,Stjepan1450 -1- 111 ½1- 5,5/6
32.Wölfinger,Pascal1321 0-- -(0)- ½-1 1,5/3
33.Tischer,Marcel1295 ½00 1½1 11- 5/8
34.Bittner,Can1218 --- --- 0-- 0/1
35.Lindenmeyer,Marc1173 --- --- 0-- 0/1
36.Pöhlmann,Peter1215 001 01½ ½-0 3/8
37.Sauckel,Hans- -0k- --- --- 0/1
38.Deutscher,Hartmut981 000 000 ½1k0 1,5/9
39.Dolezalek-Frese,Leon931 --- -½0 --1 1,5/3
40.Staiger,Niklas1084 ½1½ 110 101 6/9
41.Studenroth,Marcel770 11- -0  ½-1 3,5/5
42.Deutscher,Robin1044 1½0 001k ½-½ 3,5/8
43.Deutscher,Marvin1027 010 001k ½½1 4/9
44.Bender,Leon980 ½11 11- 001k 5,5/8
45.Höfers,Constantin975 ½-0 100 --1 2,5/6
46.Tischer,Roswitha961 01½ ½½0 00½ 3/9
47.Tischer,Thomas961 --- --- --- 0/0
48.Unverzagt,Daniel877 --½ -00 -0- 0,5/4
49.Schmidt-Kreusel,Sigrid- 10- --0 100 2/6
50.Chiu,Jin-Yang799 --0 0k-- -0½ 0,5/4
51.Staiger,Jannik834 ½-- -½0 --1 2/4
52.Tischer,Nadine738 00- 00- 11k1 3/7
53.Lange,Lars- 110 1½1 0-0 4,5/8
54.Scheithauer,Dominik- 00- 101 0-1 3/7
55.Boucly,Marie-Caroline- 10- --0 --- 1/3
56.Boucly,Amaury- -10 --0 --- 1/3




9. Spieltag (08.05.11)

In der Schlussrunde der Verbandsspiel ging es für unsere Erste darum, mindestens einen Punkt aus Steinbach mitzubringen, um das vorrangige Saisonziel -Klassenerhalt- zu sichern. Justin musste leider erneut krankheitsbedingt absagen, dafür sprang Maxi ein. Die Steinbächer ließen das Spitzenbrett frei und so gingen unsere Mannen mit einer 1:0-Führung im Rücken an die Bretter.
Die Partien verliefen zu Beginn auch sehr vielversprechend und wir kamen überall gut aus der Eröffnung. Nach 2,5 Stunden konnte Alex nach wechselseitiger Rochade einen vielversprechenden Angriff auf den gegnerischen König entfachen und auch an den anderen Brettern war "alles unter Kontrolle". Daher sicherte Maxi in guter Position das Remis und auch Manfred nahm das Angebot seines Gegners an. Martin dagegen lehnte die Offerte seines Gegners ab, spielte dann aber zu gemächlich, sodass es dem Gegner gelang in ein völlig ausgeglichenes Endspiel abzuwickeln - also auch hier Remis zum 2,5:1,5 für uns.
Da die anderen Partien noch offen waren, setzte ich mich bei diesem Stand (bei Alex überlegener Stellung und dreier weitgehend ausgeglichener Partien) eine halbe Stunde in die Eisdiele ab. Als ich wiederkam kam Manfred mir schon mit sorgenvoller Miene entgegen und meinte das Blatt habe sich ziemlich gedreht - was ich mir gar nicht so recht vorstellen konnte, aber tatsächlich: Alex hatte eine gegnerische Drohung zwar gesehen, aber falsch eingeschätzt, wonach sich seine vorteilhafte Stellung in ein verlorenes Turmendspiel mit zwei Minusbauern verwandelt hatte und auch an den anderen Brettern waren die Stellungen deutlich schwieriger. Stephan und Stefan hatten jeweils einen Bauern eingebüßt und kämpften ums Überleben und bei Andreas war eine extrem taktische Position auf dem Brett, bei dem echte Rechenpower erforderlich war. Schachfreund Weil opferte eine Figur gegen 3 Bauern plus Angriff, doch Andreas konterte mit einem Gegenopfer und es wurde immer unübersichtlicher. An diesem Brett war jeder Ausgang möglich. So brandete der Kampf bis zur Zeitkontrolle weiter.
Stefan hatte im seinem Läuferendspiel mit Minusbauern eine Festung aufgebaut die nur schwer zu durchdringen war, wonach die Partie im Remis enden sollte. Bei Stephan wurde es dagegen langsam kniffelig, während Andreas Partie für mich immer noch wenig durchschaubar war. Daher waren wir froh, als die Steinbacher an den drei übrigen Brettern fast zeitgleich Remis anboten, womit wir das 4:4 und damit den Klassenerhalt sicherstellen konnten.
Nach dem Eintrudeln der anderen Ergebnisse war klar, dass die Erste sogar noch auf den 6. Platz vorgerückt war. Da Heppenheim auch gegen sechs Flörsheimer nicht über ein 4:4 hinaus kam, konnte sich auch Hochheim trotz der knappen Niederlage gegen Eschborn auf den 7. Platz retten, womit die MTS-Ligen erneut in der glücklichen Lage sind, je zwei Aufsteigern aber nur einen Absteiger pro Klasse verkraften zu müssen.
Für unsere Erste fand eine erneut schwierige, aber bis zur letzten Sekunde spannende Saison ein glückliches Ende, das in der "Nachbereitung" im Schäferjakob gebührend gefeiert wurde...

 Steinbach 2 -Kelkheim 1 4 : 4
 Eschborn 3 -Kelkheim 2 5,5 : 2,5
 Hattersheim 3 -Kelkheim 3 1,5 : 6,5
 Kelkheim 4 -Ginsheim 6 : 0
 Steinbach 4 -Kelkheim 5 3 : 3
 Kelkheim 6 -Griesheim 3 2,5 : 2,5

Andreas' Bericht der Zweiten:

Der Wettkampf in Eschborn schrieb die Geschichte vom letzten Spieltag nahtlos fort. Diesmal waren es aber nur 3 Türme die wir eingestellt haben. Dafür war der Anfang viel versprechend, da Markus mit Wut im Bauch, nach seiner letzten Niederlage, seinen Gegner so schnell besiegte, dass ich gar nicht mitbekommen habe wie. Die anderen Partien sahen eigentlich alle gut aus, da mit der Zeit sowohl Faust als auch Horst einen Bauer mehr hatten. Bei Horst hatte der Gegner allerdings dafür einen starken Angriff. Hayat spielte flott und stellte in einer ausgeglichenen Partie den ersten Turm ein. Wie ich dachte, dass Deniz endlich den Angriff seines Gegners abgewehrt hat, musste er doch eine Niederlage eingestehen. Gegen 17:30 kamen die restlichen Partien in die entscheidende Phase - für den letzten Spieltag wurde bis zur letzten Minute gekämpft. Hansjörg fragte ob er remis geben sollte. Bei 3B plus L gegen 2 T, schien mir das Ok, da die Bauern nicht weit genug vorne waren und ich keinen Gewinnweg sah. Aber großes Kompliment, dass er gefragt hat. Mit dem Remis waren nicht alle einverstanden und nach einer kurzen Diskussion hatte ich den Faden in meiner Partie verloren und einen Turm gleich dazu. Das war die nächste 0. Dann stellt Faust einen Turm ein und Horst musste sich dem Angriff seines Gegners beugen. Klaus-Dieter spielte in der Zwischenzeit seine sehr guten Endspielkenntnisse perfekt aus und holte zum Schluss unseren 2 Siegpunkt.
Fazit - diesmal nur mein Persönliches: Als Mannschaftsführer nach Diskussionen die Partie wieder von vorne beginnen, auch wenn die Zeit knapp ist. Und es war die schlechteste Saison meiner Schachlaufbahn. Ich hatte noch nie weniger wie 50%. :-( Asche über mein Haupt.

Haralds Bericht der Dritten:

Der Start gegen Hattersheim war sehr schlecht, denn in Hattersheim war neben dem Spiellokal ein Volksfest. Deshalb mussten wir weit entfernt parken und kamen etwas zu spät. Aber die Schachfreunde aus Hattersheim waren so großzügig, die Uhren noch nicht anzustellen.
Das Spiel begann sehr erfolgreich - Leon gewann kampflos: 1:0. Dann konnte ich relatv schnell gewinnen: 2:0. Auch Niklas gewann leicht: 3:0. Jens hatte bei Materialgleichheit die das Zentrum beherschende Bauernstellung, aber nur durch aktives Spiel, das auch das Eingehen von Risiken bedeutete, hätte er gewinnen können. Daher beließ er es im Mannschaftsinn bei Remis: 3,5:1,5. Joshua musste sich seinem Gegenüber am dritten Brett leider beugen, doch Rahmat sorgte mit seinem Gewinn für den Mannschaftssieg, bevor Rolf das Ergebnis auf 5,5: 1,5 erhöhte.
Nun spielte nur Walter noch sehr lange, bis er nach Abtausch aller Figuren das eindeutig bessere Bauernenspiel erlangte, und es dank der bei ihm gewohnten Zuverlässigkeit in den Gewinn umwandelte. Damit war das deutliche Gesamtergebnis von 6,5:1,5 sichergestellt, mit dem wir zeigen konnten, dass wir den Aufstieg nicht unverdient geschafft haben!

Und Roswithas Bericht der Sechsten:

Gegen die Griesheimer Dritte kam Sigrid leider schnell ins Hintertreffen und musste die Segel streichen, doch Nadine machte das umgehend wieder wett und indem sie ihren Gegner souverän matt setzte. Dann verlor Lars, der die Partie nach einem Eröffnungsfehler nicht mehr in den Griff bekam - doch auch diesmal konnten wir egalisieren, als Dominik mit 3 Türmen die Treppe baute. Ich hatte nach schwierigem Beginn dann doch noch viel Druck aufbauen können, sodass mein Gegner letztlich in mein Remisagebot einwilligte.
Damit haben wir nach erneut spannendem Kampf einen Mannschaftspunkt eingesammelt.

Vielen Dank für die Berichte an Andreas, Harald und Roswitha:



8. Spieltag (03.04.11)

Vorletzter Spieltag der Verbandsrunde - und es ist "Crunch-Time", sprich: es geht um die Wurst! Bei uns hieß es "alle Mann an Bord" und wir gingen in Bestbesetzung an die Bretter. Dort angekommen waren wir erfreut zu erfahren, dass bei Breuberg 2 Mann ersatzlos fehlten, da sie ihre Zweite im Meisterschaftskampf nicht schwächen wollten. So gingen wir mit einer beruhigenden 2:0-Führung ins Rennen, während Andreas und Manfred unerwartet vor der Entscheidung standen, eine Runde Billard spielen zu gehen oder zur moralischen Unterstützung beim Team zu bleiben - sie entschieden sich für Variante zwo und harrten tapfer aus... (Bravo!)
Völlig daneben ging die Partie bei Stephan, der eine Figur "einparkte" und schnell kapitulieren musste. An den übrigen Brettern sah es aber ganz gut aus - wobei einige Partien ziemlich "streuten", sprich: mal die eine, mal die andere Seite besser stand. Eine Ausnahme bildete Martin, der die Stellung nach einem Bauernopfer gut im Griff hatte und immer mehr Oberwasser bekam. Nachdem der Gegner dann einen Turm "fraß", konnte sich Martin schon zwischen zwei einzügigen Matts entscheiden. Damit waren wir bei einer 3:1-Führung dem Sieg einen großen Schritt näher gekommen und so war es auch zu verkraften, dass Justin dem Druck, dem er sich durch das Aufsammeln von zwei gegnerischen Bauern ausgesetzt hatte, nicht standhalten konnte. Kurz darauf einigte sich Thali nach ebenso spannendem wie wechselhaften Partieverlauf mit seiner Gegnerin auf ein gerechtes Remis. Alex war es dieses Mal vorbehalten, den Matchpoint einzufahren, während ich mal wieder am längsten schuften musste. Doch nachdem der Mannschaftssieg sichergestellt war, wollte ich meine trotz Mehrbauer nicht einfach zu gewinnende Stellung nicht länger weiterkneten und bot Remis. Somit stand letztlich ein ungefährderter 5:3 Sieg zu Buche, der uns im Abstiegskampf ein gutes Stück weiter hilft. In der Schlussrunde sollte nun ein 4:4 reichen, um den Klassenerhalt endgültig zu sichern und eine schwierige Saison doch noch zu einem guten Ende zu führen.

 Kelkheim 1 -Breuberg 5 : 3
 Kelkheim 2 -Goldstein 3 : 5
 Kelkheim 3 -Rüsselsheim 2 5,5 : 2,5
 Hofheim 6 -Kelkheim 4 6 : 0
 Kelkheim 5 -Nauheim 2 2,5 : 3,5
 Kelkheim 6  spielfrei  

Andreas' Bericht der Zweiten:
Eigentlich fing alles mit einem kampflosen Punkt am ersten Brett gut für uns an, da hatte ich endlich mal einen Punkt :-) Nur der Rest war leider unschön. Markus stellte seine Dame ein. Er kämpfte noch ein wenig und spielte auf Angriff, aber da war nichts zu machen. Niklas spielte Morra-Gambit und bekam für seinen geopferten Bauer kein Gegenspiel, sodass nach Damentausch auch die Partie nicht gut aussah. Und nachdem er einen Turm für einen Freibauer hergeben musste, war die Partie für uns verloren. Maxi stand immer gut und hatte seinen Gegner im Griff, nur passte er einmal nicht auf und verlor prompt auch seinen Turm - lag wohl heute in der Familie. Das war die dritte 0 für uns. KD spielte schnell, so dass nach Damentausch die Partie in einem Turmendspiel mündete. Eigentlich dachte ich, dass gewinnt er, aber am Ende kam ein gerechtes Remis heraus. Werner hatte eine Qualität mehr und spielte seinen Angriff auf den vollkommen frei stehenden König souverän zu Ende und holte unseren ersten erkämpften Punkt. Die Partie von Horst mündete in einem Endspiel mit T/L gegen T/S. Er lehnte ein Remis Angebot ab und nachdem später 2 Bauern hops gingen war auch diese Partie nicht mehr zu gewinnen. Faust hatte wie immer eine lang Zeit geschlossene Partie mit starkem Angriff am Damenflügel. Letztendlich reichte es aber nur zu einem 1/2 Punkt. Somit stand unsere 3 zu 5 Niederlage fest.
Fazit: Wenn man 1 Dame, 2 Türme und Kleinvieh einstellt, kann man keinen Mannschaftskampf gewinnen. Also in der letzten Runde versuchen wir das besser zu machen. Nicht wahr ;-)

Und hier Haralds Bericht der Dritten:
Rüsselsheim trat mit nur 6 Spielern an, sodass es zu Beginn schon 2:0 stand. Anerkennen muss man, dass Rüsselsheim so fair war, es uns schon vor Spielbeginn zu sagen. Joshua konnte sein Spiel gegen Niedbella (DWZ 1506) nicht gewinnen, aber dafür holten Stjepan und Marcel volle Punkte, Sodass wir mit 4:2 das Unentschieden sicher hatten. Mein Spiel war vollkommen remis, und bei diesem Spielstand freute ich mich deshalb, dass mein Partner mein Remis-Angebot annahm und damit der Mannschaftssieg sichergestellt war. Anschließend spielte Jens-Tobias gegen Grüninger (DWZ 1602) und Walter remis, sodass wir 5,5:2,5 gewannen.
Damit reicht uns in der letzten Runde schon ein Unentschieden zum 2. Platz und damit zum Aufstieg. Sollte Groß-Gerau heute keinen Mannschaftssieg errungen haben, was aber unwahrscheinlich ist, so könnten wir schon vorab den Aufstieg feiern.

Nachtrag Frank: Da alle relevanten Paarungen positiv für uns ausgingen, hat unsere Dritte tatsächlich schon eine Runde vor Schluss die Vizemeisterschaft und den Aufstieg sicher gestellt!
Hätte mir das jemand vor der Saison gesagt, hätte ich ihn wohl ausgelacht - immerhin hat unsere Zweite an eben diesem Aufstieg aus der Bezirksklasse C nach B fünf Jahre lang hart gearbeitet und die Dritte macht es nun als Aufsteiger mal so einfach "en passant"... KRASS!
Gratulation an alle Aktiven der Dritten - unglaubliche Leistung Leute!!!



7. Spieltag (13.03.11)

Endlich gibt es mal wieder einen sehr erfolgreichen Spieltag zu berichten und das macht doch gleich deutlich mehr Spaß, als anhaltende Negativschlagzeilen... allerdings bin ich jetzt etwas kaputt und deshalb hebe ich mir diesen Spaß für morgen auf, da ist ja auch noch ein Tag... bis dahin... gut's Nächtle...

 Hochheim -Kelkheim 1 3 : 5
 Hochheim 2 -Kelkheim 2 3 : 5
 Kelkheim 3 -Raunheim 3 4 : 4
 Kelkheim 4 -Kelkheim 5 4 : 2 (vor R1)
 Kelkheim 6 -Kelsterbach 4 2 : 3

So... nun mal frisch ans Werk und die Ereignisse des vergangenen Spieltages dokumentieren:
Besonders erfreulich fing er nicht an, denn wenige Stunden vor dem Wettkampf musste Justin schweren Herzens seine Teilnahme krankheitsbedingt absagen (gute Besserung Justin!). Aufgrund des vorgezogenen Matches unserer Vierten gegen die Fünfte und dem damit verbundenen geringeren Ersatzspielerbedarfes, hatten wir zum Glück noch genug Reservespieler und so wurde Marcel S. kurzerhand in die Zweite nachnominiert und Maxi übernahm Justins Position in der Ersten.
Ansonsten lief aufstellungstechnisch wieder alles vorbildlich ab, sodass ich schon frühzeitig die Aufstellungen kommunizieren konnte. Vielen Dank dafür an alle Aktiven!
In den Kämpfen unserer Ersten und Zweiten gegen Hochheim 1+2 musste man unsere Mannen nicht groß motivieren. Allen war klar, dass das absolute Schicksalsspiele waren und man im Falle einer Niederlage für die kommende Saison eine Klasse tiefer planen konnte. Entsprechend gesammelt gingen wir ans Werk - und die Hochheimer kamen uns ein gutes Stück des Weges entgegen, so dass ich nach einer Stunde auf meinem Rundgang das Gefühl hatte, das könnte ein glatter Sieg für uns werden - mindestens 6:2 oder so... nur Maxi hatte am 7. ein paar Probleme, als er sich unnötigerweise eine Bauernschwäche verpassen ließ, die auch kurz danach zum Bauernverlust führte. Doch er kämpfte davon unbenommen munter weiter. Nach ca. 3 Stunden gab es einigen Tohuwabohu an Maxis Brett und als ich hin kam erfuhr ich, dass Maxi auf Remis wegen dreimaliger Zugwiederholung reklamiert hatte. Beim Nachspielen bestätigte sich dieses und so hatten wir - ausgerechnet aus unserer schwierigsten Stellung den ersten halben Punkt. Wenn das nicht unser Tag sein sollte - wann dann? Doch alsbald tat sich ein neues Problem auf: Andreas hatte eine optisch schöne Stellung, traute sich jedoch nicht einen möglichen "Qualle"-Gewinn zu realisieren, da er vor dem gegnerischen Angriff Respekt hatte. Doch die von ihm gewählte Variante ergab leider mindestens genauso viel Gegenwind und das noch mit einem Minusbauern statt Mehrqualle, das konnte nicht gut gehen und so ging die erste Partie den Bach runter.
Alex hatte am 3. Brett eine schöne Druckstellung aufgebaut und überlegte sich nun, wie er die Partie gewinnen wollte. Langsam und strategisch, oder im direkten Angriff. Er entschied sich für den Hurrastil und ging auf den Gegner los - was umgehend nach hinten losging und den Hochheimern den nächsten Punkt bescherte. Dann war Manfred dran, dessen Partie wieder extrem umkämpft war. Im Wechsel sah sich mal der Eine und mal der Andere im Vorteil und wie oft endete eine dermaßen umkämpfte Partie mit einem leistungsgerechten Remis.
Bei dem Zwischenstand von 1:3 kamen mir dann doch noch mal einige Zweifel, ob das ein Kelkheimer Tag werden würde - doch an den übrigen vier Brettern standen wir allesamt klar on top und wenn keiner mehr umfiel sollte immer noch ein Sieg herausspringen. Obendrein kam dann die Meldung der Zweiten rüber, die das Match gegen Hochheim 2 - soweit ich mitbekommen konnte auch relativ sicher - mit 5:3 gewann.
Dann ging es weiter bei der Ersten. Thali hatte trotz Mehrbauern in einem Damenendspiel Bedenken, ob das zum Sieg reichen würde, doch unter Mithilfe seines Kontrahenten war er der erste der vier übrigen Bretter, die den Sieg meldeten. Dann folgte Martin, der seine technisch gewonnene Partie sicher zum Sieg steuerte. Auch Stephan brachte seinen Mehrbauern im Endspiel mit feinster Technik zur Geltung, sodass es beim Stand von 4:3 für uns an mir lag, den Sieg zu sichern. Das gelang mir dann auch kurz darauf endlich nach 74 Zügen - nachdem Wolfgang Pötschke seine - schon seit der Eröffnung waidwunde Stellung - verteidigte wie eine Löwin ihr Junges.
Somit gab es beim 5:3 Erfolg endlich mal wieder Grund zum Feiern bei den Schachfreunden und die Freude steigerte sich noch, als wir vom Match der Dritten hörten, in dem diese den zweiten Tabellenplatz durch ein 4:4 gegen den direkten Verfolger Raunheim 3 erfolgreich absicherten.
Einzig die Sechste hatte an diesem Tage das Nachsehen bei der knappen 2:3 Niederlage gegen Kelsterbach 4, aber das ist kein Beinbruch.
Insgesamt hilft uns dieser Spieltag aus den ärgsten Abstiegssorgen etwas heraus und unsere Teams haben es nun selbst in der Hand, den Klassenerhalt zu sichern. Für die Dritte geht es dagegen in der nächsten Runde bereits um die Aufstiegsentscheidung, wenn man bei den Verfolgern Rüsselsheim 2 an die Bretter geht...



6. Spieltag (13.02.11)

Wenn's läuft, läuft's - siehe 3. Mannschaft, hat man dagegen die Sch... erst mal am Hacken, kann man machen was man will, man bekommt sie nicht mehr los - und so ging es leider unseren anderen Teams...
Bei der Ersten müssen wohl Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen, damit das mit dem Klassenerhalt noch klappen kann und auch bei den übrigen Teams sieht es alles andere als gut aus! Ab sofort heißt es Schadensbegrenzung zu betreiben, um diese Seuchensaison nicht ganz in einer Katastrophe enden zu lassen...

 Kelkheim 1 -Hofheim 3 3,5 : 4,5
 Kelkheim 2 -Bad Soden 3 3,5 : 4,5
 Bad Soden 4 -Kelkheim 3 3,5 : 4,5
 Flörsheim 3 -Kelkheim 4 3 : 3
 Kelkheim 5 -Hofheim 6 2,5 : 3,5
 Raunheim 4 -Kelkheim 6 3 : 2

Alex' Bericht der Ersten:
Derbytime in der Landesklasse Süd: Der Tabellenzweite aus Hofheim war zu Gast. Umso erfreulicher war es, dass wir seit Längerem endlich mal wieder eine starke Mannschaft aufbieten konnten.
Andreas, Manfred und Stefan erspielten ein sicheres Remis. Alex meinte es mit der Jugendförderung zu gut und verlor gegen seine junge Gegnerin. Dies konnte Justin am achten Brett ausgleichen, indem er einen Bauern gewann und diesen Vorteil im Endspiel umsetzte. Bei den drei restlichen Partien waren wir nicht ohne Chance:
Frank opferte einen Bauern für Angriff, Stephan besaß in einer konfusen Stellung einen Mehrbauern und Martin hatte die Rochade seines Gegners verhindert. Dann schlug in Martins Stellung der gegnerische Läufer klassisch auf h7 ein. In der Folge suchte er vergeblich nach einem Dauerschach und verlor das Endspiel. Unterdessen ereignete sich die spielentscheidende Szene: Stephan lehnte (auf Franks Info, dass es eher gegen uns läuft) das Remisangebot seines Gegners ab, versuchte, das Dauerschach zu vermeiden, und stellte prompt einen Bauern ein. In der Zeitnotphase gingen zwei weitere Bauern verloren, so dass die Niederlage besiegelt war.
Da half auch der spektakuläre Sieg von Frank am Spitzenbrett nichts: Das Ergebnis lautet wie in jedem Jahr 3,5:4,5.



5. Spieltag (23.01.11)

Mit neuem Elan wollten wir ins neue Jahr starten und eben dieser war auch sehr nötig, da uns eine absolute Hammerrunde beschert wurde. Zwei unserer Teams mussten gegen den jeweiligen Tabellenführer antreten, drei weitere hatten den Tabellenzweiten zu Gast und die Fünfte hatte mit Ginsheim auch nicht gerade ein leichtes Los. Und noch dazu hatte ich nichts Besseres zu tun, als die altgediente und bequeme Aufstellungsprozedur über den Haufen zu werfen...
Zuerst mal ein großes Lob an die Mannschaftsführer und alle Aktiven: Das neue Verfahren hat großartig geklappt! Bis auf einen Aktiven lagen von allen Stammspielern die Zu- und Absagen am Freitag Abend vor, und dieser eine musste wegen Krankheit passen. Insgesamt hat sich die Anzahl der von mir erforderlichen Telefonate für diese Runde von zuvor 30-40 auf 2 (in Worten: zwei!) reduziert, sodass bei mir fast Langeweile aufkam. ;-D
Bitte macht weiter so und gebt euren Mannschaftsführern auch für die kommenden Runden wieder frühzeitig Bescheid, sodass wir unsere Kräfte auch weiterhin auf das Wesentliche konzentrieren können, nämlich das Schach spielen...

 Kelkheim 1 -Eschborn 3,5 : 4,5
 Kelkheim 2 -Griesheim 2 4,5 : 3,5
 Kelkheim 3 -Groß-Gerau 2 4,5 : 3,5
 Kelkheim 4 -Hattersheim 4 3,5 : 2,5
 Kelkheim 5 -Ginsheim 1 : 5
 Kelkheim 6 -Hattersheim 6 1,5 : 3,5

Und auch das hat in dieser super-schweren Runde verblüffend gut geklappt! Bei den Kleinsten scheint zwar über die Feiertage etwas die Ungeduld ausgebrochen zu sein und sie fielen wieder in alte -bereits überwunden geglaubte- Pistolero-Zeiten zurück, in denen 40 Züge in 2 Minuten absolviert wurden und die Damen wie im Fluge das Brett verlassen mussten, aber in den kommenden Runden werden sie sicher noch mal zeigen, was sie wirklich drauf haben.
Grandios dagegen die Ausbeute unserer Zweiten bis Vierten, die gegen die starke Gegnerschaft von Anfang an prima mithielten und mit dem Quentchen Glück, das ja wie bekannt dem Tüchtigen hold ist, sicherten sie alle drei beide Mannschaftspunkte für uns. Für die Zweite und Vierte bedeutet das einen großen Schritt zum Klassenerhalt, die Dritte - die eigentlich ohne große Ambitionen gestartet war- beförderte sich damit sogar auf einen Aufstiegsplatz.
Zum perfekten Spieltag fehlte nicht viel, denn auch die Erste hielt gegen den klaren Favoriten Eschborn prima mit. Mit sieben Mann setzten wir den Tabellenführer gewaltig unter Druck. Leider wurde Justin dann selbst ein Opfer seines aggressiven Spiels, als er in der komplizierten Stellung den Überblick verlor. Somit war Eschborn 2:0 vorn. Auch Andreas konnte seinen Angriff nicht durchbringen und gab Remis, ebenso wie Martin und Stephan. Doch als nach der Zeitkontrolle Manfred seine Partie nach Hause brachte und damit den Anschluss zum 2,5:3,5 schaffte, war das Match wieder offen.
Alex hatte einen Mehrbauern im Endspiel mit Turm und verschieden farbigen Läufern und knetete seinen Gegner, während bei mir eine komplexe Stellung auf dem Brett war, mit Chancen für beiden Seiten. Da ich Alex' Partie für remisträchtig hielt, ging ich einer Zugwiederholung aus dem Weg und versuchte im Trüben zu fischen - wonach sich leider ziemlich schnell herausstellte, dass Schachfreund Ramlow die Stellung besser verstand als ich, sodass ich bald kapitulieren musste. Das war umso ärgerlicher, als Alex' anschließend seine Stellung kontinuierlich ausbaute und nach 5½ Stunden den vollen Punkt einstrich.
Somit hat die Erste einen möglichen Mannschaftspunkt leider verschenkt und es bleibt zu hoffen, dass wir diesem in der Endabrechnung nicht nachtrauern werden. Aufgrund der Tabellensituationen in den höheren Klassen ist mit drei Absteigern zu rechnen und das wird aufgrund des recht anspruchsvollen Restprogrammes sicher nicht leicht, die erforderlichen vier bis fünf weiteren Mannschaftspunkte zu ergattern. Aber immerhin haben wir durch die starke Leistung gegen den Tabellenführer gezeigt, dass wir uns in dieser Klasse vor keinem zu fürchten brauchen, es besteht also noch Hoffnung...

Roswithas Bericht der Sechsten:
Der Start verlief heute eigentlich ganz gut: Ziemlich schnell meldeten Jannik und Lars jeweils Remis, damit 1:1. Kurz darauf folgte jedoch Dominiks Niederlage. Er hatte leider "Pech" mit seiner Dame, was seine jüngere Gegnerin schon auszunutzen wusste. Nadine lieferte sich mit ihrem DWZ-stärkeren Gegner ein ziemliches Schach-Duell, das der Gegner schließlich aufgrund seines Materialvorteils in einen Sieg verwandeln konnte. Damit stand beim 1:3 unsere Niederlage bereits fest und ich willigte nach einer Weile doch in das Remis-Angebot meines Gegners ein. Endstand somit 1,5:3,5 - aber immer noch der 3. Platz in der Tabelle.



4. Spieltag (12.12.10)

In der 4. Runde der Mannschaftskämpfe mussten unsere Teams wieder auswärts an die Bretter. Leider sammelten sich so viele kurzfristige und ungeplante Absagen, dass wir notgedrungen das Spiel der 5. Mannschaft gegen Flörsheim 3 kampflos aufgeben mussten, um wenigsten die anderen Teams voll zu bekommen.
Bei den diese Saison überraschend starken Flörsheimern gab es für die Erste und die Zweite die erwartet schweren Matches, aus denen letztlich auch nichts zu holen war. Erfreulicher lief es bei unserer Dritten, die -obwohl stark ersatzgeschwächt- den erhofften Sieg gegen West 3 einfuhr.
Die Mannen unserer Fünften traten geschlossen als Kelkheim 4 an und holten gegen Hofheim 7 einen Zähler, ebenso wie die Sechste, die gegen Eppstein 4 zu viert einen Mannschaftspunkt sicherte.

 Flörsheim -Kelkheim 1 5,5 : 2,5
 Flörsheim 2 -Kelkheim 2 5 : 3
 Ffm-West 3 -Kelkheim 3 3 : 5
 Hofheim 7 -Kelkheim 4 3 : 3
 Flörsheim 3 -Kelkheim 5 6 : 0 (k)
 Eppstein 4 -Kelkheim 6 2,5 : 2,5

Haralds Bericht der Dritten:
Im Match bei West 3 konnte Marcel schon sehr früh seinen Sieg am 5. Brett melden, aber fast gleichzeitig kam die Nachricht, dass Rahmat am 6. Brett verloren hatte. Also 1 : 1. Nun wurde lange gekämpft mit folgenden Ergebnissen: Stjepan gewinnt am 2., Walter Trösch am 4. remis, und die beiden Gerhards gewinnen an 7 und 8. Damit war beim Spielstand von 4,5:1,5 der Mannschaftskampf bereits gewonnen.
Am 1. Brett bekam ich in einer geschlossenen Stellung Raumvorteil. Da die Stellung aber blockiert, ein Öffnen riskant und der Mannschaftskampf eh schon gewonnen war, einigten wir uns auf remis. Rolf hatte 1m 3. Brett mit Kammer (DWZ 1897) den stärksten Spielpartner. Nachdem die anderen Spiele schon fertig waren spielten sie noch sehr lange und sahen immer wieder überraschende Kombinationen und Angriffe, sodass lange unklar war, wie das Spiel ausgehen würde. Letztlich setzte sich der Westler zum Endstand von 5:3 für uns durch.

Und Roswithas Bericht der Sechsten:
Kelkheim 6 musste heute gegen Eppstein 4 antreten. Die etwas erschwerten Bedingungen aufgrund des gleichzeitig stattfindenden Weihnachtsmarkts und der Anfahrts- und Parksituation waren im Vorfeld bekannt und konnten durch großräumiges Umfahren gemeistert werden. Aber danach ging es erst richtig los.
Mussten noch alle Schachspieler durch den Hintereingang ins Gebäude, wurde pünktlich um 14 Uhr die Haupttür aufgeschlossen. Wir saßen direkt beim Haupteingang in einem "Glaskasten". Von 14 bis 15 Uhr herrschte nun ein ganz reges Treiben, weil viele Familien, Mütter usw. mit kleinen Kindern kamen, die eine Veranstaltung ab 15 Uhr besuchen wollten. Wer nicht direkt mit einem gewissen Lärmpegel vorbeiging, drückte sich am Glaskasten die Nase platt "Boahhh, Schachspieler ...". Ab 15 Uhr begann dann mit einer gewissen Geräuschkulisse das Weihnachtsmärchen.
Daher bin ich als MF besonders stolz, dass wir heute mit unserer Mannschaft ein Remis geschafft haben. Dominik, der auch am vergangenen Donnerstag in der Schülerliga gegen Eppstein gespielt und dort leider beide Spiele verloren hatte, kniete sich heute richtig rein, spielte so überlegt und sammelte viel Material seines Gegners ein, so dass sein Gegner schließlich aufgab. Super! Kurz danach hatte auch Lars seine Gegnerin sauber matt gesetzt. 2:0 für uns und Glückwunsch an die beiden. Nadine an Brett 3 hatte heute einen schwereren Gegner, dem sie zum Schluss nichts mehr entgegensetzen konnte. Nur noch 2:1. Leider ist unser Mann an Brett 2 kurzfristig ausgefallen, damit ein kampfloser Punkt für unsere Gegner und 2:2. Ich durfte gegen den gleichen Gegner spielen, wie schon wie in der Runde zuvor in der Bezirksliga C. Im Endspiel hatte mein Gegner zwei Mehrbauern, ich dafür zwei aktive Türme, weshalb der Gegner zügig in ein Remis einwilligte. Endstand somit 2,5:2,5.

Nach dieser erneut eher mäßigen Runde stehen zum Jahreswechsel mit der 1., 2. und 4. gleich drei unserer Teams mitten im Abstiegskampf. Bleibt zu hoffen, dass sich unser Lazarett im neuen Jahr lichtet, sonst wird es ganz eng. Sollten auch für die Januar-Runde wieder so viele Absagen eintrudeln, so werden wir die fünfte Mannschaft endgültig zurückziehen.
Erfreuliche Ansätze lieferten bisher nur unsere Dritte, die als Aufsteiger in der Bezirksklasse C überraschend weit vorne mitmischt, sowie die Jungs und Mädels unserer Sechsten um Roswitha, die ebenfalls auf einem tollen dritten Tabellenplatz überwintern. Weiter so Kids!



3. Spieltag (28.11.10)

In der 3. Verbandsrunde standen für unsere Erste, Zweite und Dritte machbare Aufgaben an, während die Vierte und Fünfte in der Kreisklasse A auf die Meisterschaftsfavoriten traf. Entsprechend waren auch die Ergebnisse: Die Erste gewann mit 7 Mann glatt gegen Lorsch, die nach der Zeitkontrolle völlig auseinander fielen, und machte damit einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt.
Auch die Dritte erfüllte ihr Soll, wozu es jedoch einer sehr starken Leistung aller Ersatzspieler, sowie beim Stand von 4:3 einer tollen Partie von Deniz am 2. Brett bedurfte, der die gegnerischen Angriffsbemühungen abwehrte und im Endspiel den Sieg einfuhr.
Die Niederlagen der 4. und 5. waren erwartet, aber die Höhe ist doch etwas schmerzlich. Was unsere Zweite in sehr starker Besetzung gegen den Tabellenachten Nauheim angestellt hat, ist mir dagegen ein Rätsel… Martin, Faust, Maxi und Werner hatten angeblich allesamt Gewinnstellungen… Ausbeute der vier: 0,5 Punkte!!! Damit ist unser einziges Team mit Aufstiegsambitionen nun auch zum Kampf gegen den Abstieg verdammt...

 Kelkheim 1 -Lorsch 2 6,5 : 1,5
 Kelkheim 2 -Nauheim 3 : 5
 Kelkheim 3 -Eppstein 3 5 : 3
 Kelkheim 4 -Sulzbach 2 0,5 : 5,5
 Kelkheim 5 -Hattersheim 4 1 : 5
 Kelkheim 6  spielfrei  



2. Spieltag (31.10.10)

 Bürstadt -Kelkheim 1 4 : 4
 Hofheim 5 -Kelkheim 2 2,5 : 5,5
 Taunus 2 -Kelkheim 3 3,5 : 4,5
 Steinbach 4 -Kelkheim 4 3 : 3
 Hofheim 7 -Kelkheim 5 4,5 : 1,5
 Hofheim 9 -Kelkheim 6 2 : 3

Insgesamt war es ein guter Spieltag für die Schachfreunde, wobei das 4:4 der Ersten als unnötiger Punktverlust zu werten ist, da in Bürstadt ein Sieg locker drin war.
Mit den drei Mannschaftssiegen und zwei Unentschieden haben unsere Teams etliche wichtige Punkte gesammelt, sodass sich das fürchterliche Bild nach der ersten Runde etwas aufgehellt hat.

Hier Roswithas Bericht der Sechsten:
Eine knappe Stunde nach Spielbeginn stand es bereits 2:2. Sigrid verlor leider ihre Dame, was Ihr Gegner dann zügig in einen Gewinnpunkt verwandelte. Kurz danach meldete Amaury an Brett 5 glücklich seinen Gewinnpunkt. Lars an Brett 3 konnte ebenfalls seinen Gegner matt setzen. Glückwunsch an Amaury und Lars! Marie-Caroline hatte es heute mit einem jüngeren aber doch schon deutlich stärkeren Gegner zu tun, der erst ihre Figuren einsammelte und sie dann matt setzte. Aber an dieser Stelle ein großes Kompliment an Marie-Caroline für ihren Kampfgeist.
Weitere 2 Stunden später stand es immer noch 2:2. Schließlich kam Roswitha gegen ihren Gegner, nach einem etwas wechselhaften Spiel, im Endspiel dann doch noch zu einem sicheren Punktgewinn.
Nach dem Remis der Sechsten in der 1. Runde folgte nun ein Sieg in der 2. Runde - ein guter Anfang für diese Saison.



1. Spieltag (26.09.10)

Der Auftakt der Saison 10/11 geriet zu einer einzigen Katastrophe. Da die Räume im Vereinshaus langfristig belegt waren, mussten wir ins Bügerhaus Fischbach ausweichen, was sich zu einem ziemlichen organisatorischen Kraftakt auswuchs. Außerdem waren die Störeinflüsse durch die Fischbacher Kerb -die wesentlich umfangreicher war, als ich gedacht hatte- nicht weg zu diskutieren.
Zwar betrafen diese Störungen unsere Mannen und die Gegner gleichermaßen, aber wir ließen uns davon wesentlich mehr aus dem Konzept bringen und warfen etliche gut stehende Partien weg...

 Kelkheim 1 -Heppenheim 2 : 6
 Kelkheim 2 -Kelsterbach 2 2½ : 5½
 Kelkheim 3 -König Nied 3 2½ : 5½
 Kelkheim 4 -Nauheim 2 2½ : 3½
 Kelkheim 5 -Sulzbach 2 2 : 4
 Kelkheim 6 -Groß-Gerau 3 2½ : 2½

Einziger Lichtblick an diesem schlimmen Spieltag war der tolle Einstand unserer neu gegründeten 6. Mannschaft, bei der Jannik den Hahn im Korb gab und von geballter Frauenpower umgeben war. Dabei zeigten gerade die beiden Debüttantinnen Sigrid und Marie-Caroline, dass das Schach in Kelkheim nicht mehr alleine eine männliche Domäne ist und sicherten durch ihre vollen Punkte, zusammen mit Janniks Remis, den einzigen Kelkheimer Mannschaftspunkt des Spieltages.

Wie philosophierte Jens so treffend im Gästebuch: "Das Gute ist, dass es in dieser Saison nur noch besser werden kann." - in diesem Sinn heißt es nun den Spieltag schnellstens abzuhaken und sich auf die kommenden Aufgaben zu focussieren...



Vorbericht Saison 2010/11

Die Saison 10/11 steht vor der Tür und auch heuer sieht es wieder nach einer sehr interessanten Spielzeit aus. Für die Erste steht in der Landesliga wohl wieder eine enge Saison bevor. Die Teams sind nominell alle recht eng beisammen - einzig Lorsch 2 fällt ein wenig ab und dürfte es schwer haben, den Klassenerhalt zu schaffen.
Um die Meisterschaft wird es wohl ebenfalls eine enge Sache werden. Ich denke Eschborn und Hochheim haben die besten Chancen, sich ganz oben festzusetzen. Für unsere Erste ist es enorm wichtig, einen guten Start hinzulegen, dann könnten auch wir lange oben mitmischen - verpatzen wir dagegen den Start, so wird es wohl wieder eine Zittersaison werden...
Saisonziel muss ein Platz unter den ersten vier sein, schließlich wir wollen uns ja verbessern.

Die Zweite hat nach dem lang ersehnten Aufstieg in die Bezirksklasse B keinen Druck. Nichtsdestotrotz haben wir eine Mannschaft zusammengestellt, die dynamisch und ehrgeizig genug ist, oben mitmischen zu wollen - und dieses ist ihnen auch zuzutrauen. Ob am Ende mehr als der angestrebte Platz in der oberen Tabellenhälfte herausspringen kann, ist wie immer auch von der Anzahl der Ersatzstellung an die Erste abhängig.
Meisterschaftsfavorit ist Eschborn 3, nach unten scheinen mir Hofheim 5 und Goldstein am gefährdetsten.

Unsere Dritte geht nach dem Aufstieg völlig unbeschwert in der Bezirksklasse C an den Start. Auch in der Dritten haben wir, dem sehr erfolgreichen Motto des Vorjahres entsprechend, den erfahrenen Recken einige aufstrebende Jungtalente beigemischt und es wird spannend zu sehen, wie sich diese nun in der Bezirksklasse schlagen und ob sie das Saisonziel Klassenerhalt schaffen können.
Aufstiegsfavoriten sind Rüsselsheim 2 und Eppstein 3; klarer Abstiegskandidat ist Bad Soden 4, die einen Guiness-Buch-reifen Rekord aufstellen und zum dritten Mal in Folge den Abstieg aus der gleichen Klasse (nach Klassenerhalt durch Rückzüge anderer Teams) erreichen können. ;-)

In der Kreisklasse A haben unsere beiden Teams naturgemäß sehr unterschiedliche Anwartschaften: Die Vierte soll als Mitfavorit oben mitmischen und Gas geben, während die völlig unerwartet aufgestiegenen Youngster der fünften Mannschaft sich ohne Druck weiterentwickeln sollen. Der Klassenerhalt wäre für die junge Truppe schon ein toller Erfolg - wenn es nicht klappt ist das aber auch kein Beinbruch.
Mitfavoriten sind Hofheim 6 und Sulzbach 2, Mitabstiegskandidaten sind Steinbach 4 und Hofheim 7.

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte haben wir auch eine 6. Mannschaft am Start in der Kreisklasse C. Dies wurde möglich durch den Umzug und damit verbunden den Wechel der Familie Tischer nach Kelkheim sowie Roswithas Bereitschaft, die Mannschaftsführung eines weiteren Nachwuchsteams zu übernehmen. Junge Nachwuchstalente sollen sich hier austoben, Erfahrung sammeln und unbeschwert aufspielen, um sich für höhere Weihen zu empfehlen.